Ein Zeichen für Menschenrechte, Gleichberechtigung, Achtung und Respekt!

„Sport hat schon immer auch ein politisches Gewicht. Und wenn es um Menschenrechte, Gleichberechtigung, Achtung und Respekt geht, muss er Zeichen setzen. Die UEFA jedoch ist feige.

Ich bin sehr enttäuscht, dass die UEFA es verbietet, in München ein Zeichen für Weltoffenheit, Toleranz, Respekt und Solidarität mit der LGBTQI+-Community zu setzen. Ich bin auch sehr enttäuscht, dass der DFB, trotz der unglaublich deutlichen Positionierung in München, in Bayern und auch in der Bundesrepublik nichts erreicht hat. Der Alternativvorschlag, die Allianz Arena an einem anderen Tag zu beleuchten, konterkariert doch jegliche Botschaft, die von einer Regenbogenbeleuchtung ausgehen soll.

Die Stadt München wird lt. OB Dieter Reiter morgen trotzdem ein deutliches Zeichen für unsere Solidarität und unseren Respekt für sexuelle Gleichberechtigung nach Ungarn senden: Sie wird nicht nur das Münchner Rathaus mit Regenbogenfahnen beflaggen - man geht davon aus, dass der Stadtrat das morgen mit breiter Mehrheit so beschließen wird - sondern auch das Windrad an der Arena bunt leuchten lassen und den Münchner Olympiaturm. Denn es geht um ein Signal für ein nicht verhandelbares Grundrecht aller Menschen: um Gleichberechtigung und Toleranz.“