Auf dem Gelände der ehemaligen Paul von Hindenburg-Kaserne in Coburg soll ein modernes Gesundheitszentrum entstehen.

22. März 2021

Auch die Idee eines GesundheitsCampus mit potenziellen Investoren halte ich nach wie vor für diskussions- und prüfenswert. Um das Klinikum herum Investoren und Träger zu finden, die z.B. ein Hotel, eine Reha-Einrichtung, Apotheke, Café etc. bauen und betreiben, würde die Attraktivität des Klinikums steigern. Diese Idee des ehemaligen Geschäftsführers und der Regiomed-Gesellschafter aus dem Jahre 2016/17 finde ich nach wie vor durchaus Wert, weiterverfolgt zu werden:

Innovation, Digitalisierung und effiziente Strukturen Die Idee ist so einfach wie komplex: Das Klinikum zieht mit weiteren Gesundheitsdienstleistungsbereichen des REGIOMED-Verbundes auf das ehemalige BGS-Gelände in Coburg und Dörfles-Esbach und wird dort Hauptbestandteil des GesundheitsCampus. Hinter dem GesundheitsCampus verbirgt sich neben der Neukonzeption des Klinikums Coburgs auch die Ansiedlung weiterer Bereiche im Sinne einer sektorenübergreifenden und ganzheitlichen Gesundheitsversorgung. Dazu könnten unter anderem ein Gesundheitshaus, ein Patientenhotel, Einrichtungen für die Seniorenpflege, Prävention und Rehabilitation, Familieneinrichtungen wie ein Kindergarten sowie Fort- und Weiterbildungsstätten zählen. Der GesundheitsCampus Coburg steht dabei für Innovation, Digitalisierung in Form eines „Blue Hospitals“ und effiziente Strukturen. Statt einem reinen Krankenhaus soll auf dem Gelände der ehemaligen Paul von Hindenburg-Kaserne in Coburg ein modernes Gesundheitszentrum entstehen, das ganz gezielt auf die Herausforderungen der Zukunft eingeht – gerade auch in einer ländlichen Region. Zu den Besonderheiten des GesundheitsCampus zählen neben einer gesundheitsfördernden hellen Klinikumgebung und ausgedehnten Parkanlagen, die räumliche Trennung zwischen Besucher, laufendem Krankenhausbetrieb und Logistik, steigende Behandlungsqualität durch Vernetzung, optimierte Ablaufketten sowie die Erweiterung der Behandlung um präventive, ambulante, vorstationäre und nachstationäre Komponenten. Die Unterbringung der Patienten erfolgt zu mindestens 80 Prozent in Einbettzimmern. Die zukünftigen Patientenzimmer gewährleisten neben einer verbesserten Privatsphäre ein deutlich erhöhtes und sicheres Hygieneniveau. Think big! Michael C. Busch MdL - Landrat a.D.